Napoleon Französische Revolution

Die Französische Revolution von 1789 war der Beginn der Demokratisierung Europas. Getragen wurde die Revolution von den Ideen der Aufklärung, welche eigenständiges Denken und vernünftiges Handeln zum Ziel hatte und keinen Obrigkeitsstaat, in dem die Bürger blind den Befehlen des Adels und des Klerus folgten. So kam es im Verlauf der Französischen Revolution zur Abschaffung der feudalen Ständegesellschaft, zur Schaffung einer neuen Generalversammlung und schließlich zur Verabschiedung neuer Gesetze in Form einer demokratischen Verfassung mit liberalen Bürgerrechten. Diese Verfassung war vorgesehen als eine konstitutionelle Monarchie nach dem Vorbild Englands, doch die Flucht von König Ludwig XVI. und seine Pläne, mit Hilfe ausländischer Fürsten seine absolutistische Macht wieder herzustellen, kostete ihn das Leben und führte zur Abschaffung der Monarchie im Frühjahr 1793.

Es folgten mehrere Jahre des Terrors in den Straßen von Paris. Das neu geschaffene Revolutionstribunal verhängte massenweise Todesurteile und die Guillotine war im Dauereinsatz. Im Oktober 1795 versuchten dann die Royalisten, den Bruder des hingerichteten Königs wieder auf den Thron Frankreichs zu setzen, doch wurde ihr Aufstand von den regierungstreuen Truppen niedergeschlagen. Angeführt wurden diese Truppen von einem jungen Hauptmann aus Korsika, Napoleon Bonaparte.

Zur Belohnung für seine Treue ernannte man Napoleon zunächst zum Divisionsgeneral. Kurz darauf übernahm Napoleon als Oberbefehlshaber das Kommando über die Italienarmee und führte diese trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit durch moderne Militärstrategien zum Sieg über Italien und Österreich. Beiden Staaten nahm er Gebiete ab und kehrte 1797 als gefeierter Kriegsheld nach Paris zurück. Das herrschende Direktorium misstraute den politischen Ambitionen Napoleons, konnte jedoch gegen den populären Volkshelden nichts ausrichten. Nach der gescheiterten Eroberung Ägyptens kehrte Napoleon 1799 nach Paris zurück und ihm gelang mit Hilfe zweier Revolutionäre ein Staatsstreich und die Absetzung des Direktoriums. Es wurde eine neue Staatsführung aus drei Konsuln gebildet. Doch Napoleon entledigte sich der beiden Anderen relativ zügig und ersetzte sie durch ihm hörige Männer. So wurde der erst 30jährige Napoleon, zunächst für 10 Jahre, zum ersten Konsul von Frankreich gewählt, in denen er fast alle Vollmachten besaß. Damit war Napoleon praktisch der neue Alleinherrscher Frankreichs und die Französische Revolution eigentlich beendet.

Die Geschichte der Französischen Revolution hat jedoch noch um ein Vielfaches mehr zu erzählen. Wer sich hierfür interessiert und es genau wissen möchte, der kann bei Französisch Schulungen einiges dazulernen. Entsprechende Kurse werden von den verschiedensten Schulen angeboten. Eine der bekanntesten von diesen ist wohl die deutschlandweit vertretene VHS(Volkshochschule).