Napoleon Bonapartes Schlachten
Im Lauf seiner politischen Karriere hat Napoleon Bonaparte unzählige Schlachten geschlagen. Er führte etliche Feldzüge in die Länder Europas und Eurasiens durch. Den Beginn bildete der Italien-Feldzug von 1796 und 1797, der trotz widriger Umstände mit dem Sieg der Franzosen endete.
Ziel des Ägypten-Feldzug von 1798 bis 1799 war eine Schwächung des britischen Einflusses durch die Eroberung Ägyptens und Verdrängung der dort stationierten Briten, da eine Eroberung Großbritanniens selbst als zu schwierig erschien. Die größte Schlacht Napoleon Bonapartes hier fand am 21. Juli 1798 vor den großen Pyramiden statt. Die Franzosen gingen aus dieser Schlacht siegreich hervor; infolgedessen zog Napoleon in Kairo ein. Ein Heereszug nach Syrien im Februar 1799 scheiterte an der Übermacht der dort formierten Briten. Nach einem heimlichen Rückzug Napoleons nach Frankreich mußten die französischen Truppen am 31.08.1801 schließlich ihre Kapitulation erklären.
Napoleon, inzwischen erster Konsul Frankreichs, war 1800 noch einmal nach Italien eingerückt. Hier konnte durch den Gewinn der Schlacht von Marengo der zweite Koalitionskrieg gegen Frankreich beendet werden. Nachdem sich Napoleon am 02.12.1805
selbst zum Kaiser von Frankreich gekrönt hatte, konnte er in weiteren Feldzügen in die deutsch-preußischen Gebiete und Polen zwischen 1805 und 1807 fast ganz Kontinentaleuropa unter seine Herrschaft bringen.
Da Russland sich weigerte, mit Frankreich gegen Großbritannien zu agieren, setzte Napoleon 1812 einen Kriegszug an. Im Laufe dieses Krieges wurde zwar Moskau erobert, da die Stadt jedoch von den Russen selbst bereits in Brand gesetzt wurde und Napoleon abreiste, nachdem er von einem Putsch in Frankreich gegen ihn erfuhr, blieb seiner durch Witterung, Krankheiten und Hunger geschwächten Armee nur noch der Rückzug aus Russland. In Deutschland wurde eine Großoffensive gegen Frankreich gestartet, die in der sogenannten Völkerschlacht in Leipzig 1813 die Niederlage der Franzosen bedeutete und in weiterer Folge im Jahr 1814 die Besetzung von Paris zur Folge hatte.
Seine letzte große Schlacht bestritt Napoleon Bonaparte, nach einem Jahr des Exils auf der Insel Elba, im belgischen Waterloo gegen britische und preußische Truppen im Jahr 1815. Nachdem die französische Armee vernichtend geschlagen wurde, bedeutete dies gleichzeitig auch das endgültige politische Ende Napoleons.
Natürlich sehen die Schlachten der Neuzeit ganz anders aus als früher. Napoleon wäre begeistert gewesen wenn es damals nur eine ähnliche Ausrüstung gegeben hätte wie sie auf http://www.militaerbestaende.de/ erhältlich sind. Ganz zu schweigen von den zerstörerischen Kräften der heutigen Waffen. Aber zumindest strategisch kann man ihm nichts nachsagen, weswegen Napoleon für uns immer eine Berühmtheit bleiben wird.